Klaviatur aus Mooreiche/Ahorn/Gebein

Disposition

I. Manual C-f'''
Gedeckt 8'
C-h° aus Fichte, ab c' aus Elsbeer
Violflöte 8'
C-H Zusammenführung mit G8', ab c° im Prospekt
Rohrflöte 4'
C-H gedeckt aus Fichte, c°-g'' halbgedeckt aus Metall mit Stimmbärten, ab gs'' konisch offen
Prinzipal 2'
zylindrisch aus Metall
Koppeln
I - Pedal (C-d')
Balganlage Meisterstücke

Nach meiner erfolgreich bestandenen Meisterprüfung an der HWK Region Stuttgart suche ich für die meisterliche Orgel nun ein neues Zuhause. Das einmanualige Instrument mit angehängter Pedalkoppel bietet sich sowohl als Kapelleninstrument an als auch als Hausorgel für Kirchenmusiker. Die vier Register sind vielseitig einsetzbar und erlauben auch eine Mischfähigkeit mit anderen Instrumenten. Die Orgel wurde mit viel Herzblut konstruiert und in höchster Qualität für die Meisterprüfung gefertigt. Das eichene Gehäuse besticht durch einen zeitlosen Prospekt und fügt sich neutral in jeden Raum ein. Das Instrument ist mit vier mischfähigen Registern ausgestattet und es lässt sich so die gängigste Orgelliteratur spielen. Durch ihre hängende, einarmige Traktur ist das Spielgefühl sehr angenehm und exakt. Statt Filzführungen wurden in der Klaviatur Holzführungen verbaut, um ein schnelles Ausspielen der Tasten zu verhindern. Somit ist sie auch ideal für Vielspieler geeignet. Die Temperierung kann variiert werden, momentan steht sie auf Neidhardt "gr. Stadt". Stimmtonhöhe ist bei a' 440Hz bei 15°C angesetzt. Die Fertigstellung des Meisterstücks dauert je nach Auftragslage ca. 2 Monate.

Gerne können Sie die Orgel in unserer Werkstatt besichtigen und ausprobieren.

Höhe: 2,35 m
Breite: 1,76 m
Tiefe: 0,8 m
Tiefe mit Pedalklaviatur: 1,5 m

Kaufpreis auf Anfrage

Artikel über die Meisterprüfung und die Meisterstücke in Ludwigsburg
Mensurabweichung NM

Mensurabweichung zur Töpfer-Normalmensur als Schaubild

3D Zeichnung

3D photorealistische Ansicht. Konstruktion am Computer

Fräsen an der Tischfräse

Fräsen der runden Gehäuseteile des Meisterstücks mit dem Anlaufring an der Tischfräse

Fräsen der Langlöcher

Fräsen der Langlöcher zum Verschrauben des Orgel-Gehäuses

Kreissäge Schneiden der Schräge

Schneiden der Schräge für die Klaviaturauflage

Meisterstück Zusammenbau Gehäuse

Montage der Orgel in der Werkstatt

Meisterstück Prospekt

Meisterstück mit eingehängten Prospektpfeifen. Die Folien schützen vor Staub und Fingerabdrücke und werden erst am Aufstellungsort entfernt.

Balganlage Meisterstueck Falten

Die Eichenfalten für den Mehrfaltenkeilbalg werden mit Leder verbunden und somit abgedichtet.

Meisterstück Balganlage Zwickel

Nach dem Zusammenfügen der Falten werden die Eckzwickel eingeleimt.

Fertiger Mehrfaltenkeilbalg

Der Mehrfaltenkeilbalg für das Meisterstück ist nach ca. 85h fertig.

Zuschnitt Mooreiche

Zuschnitt der Mooreiche für den Tastenbelag

Klaviaturtafel

Die Klaviaturtafel wird aus feinjähriger Fichte gebaut und mit liegenden Jahren verleimt

Bohrungen Klaviaturführung

Die Löcher für die Tastenregulierungen und die Holzführungen müssen präzise gebohrt werden

Mooreiche Tastenbelag

Der Tastenbelag aus Mooreiche wird nach Zeichnung passend geschnitten

Sägen der Tasten

Die Tasten werden an der Bandsäge aufgetrennt

Sägen Meisterstück Laubsäge

Die Obertasten werden mit der Laubsäge per Hand aus der Tafel geschnitten. Nach dem Aufkleben der Obertasten wird jede Tasten einzeln verputzt

Einleimen Holzführungen Orgelbauer

Die Holzführungen werden mit der Pinzette eingeleimt und ausgerichtet

Einpassen der Tasten

Die Tasten werden in den Rahmen eingepasst. Die Klaviaturbacken wurden als Dekoration mit Intarsien versehen und anschließend geräuchert.

Klaviatur mit eingebauter Traktur

Zur Meisterprüfung musste die Klaviatur und die Tonmechanik eingebaut werden und die Windlade komplette in 90h gebaut werden.